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1.Wiener Cosplayball

Am Bild seht ihr einen der wirklichen Stars des Balles. Die aufwendig kostümierten und geschminkten Cosplayer.

(Foto: Liebert Blufstein  weitere Bilder von ihm Hier ! )

 

Aber beginnen wir von vorne. Als im Jänner auf Animexx angekündigt wurde, das es in Wien einen Cosplayball geben wird, ging ein jubelnder Aufschrei durch die Cosplay Community Was für eine Idee! Ein Cosplayball im deutschsprachigen Raum. Die Veranstalter riefen frohen Mutes im Rathauskeller an, ob man den Saal für den Termin haben könnte. Diese bestätigten, aber die Details hätten besprochen werden müssen, der Vertrag war noch zu unterschreiben, und eigentlich musste man erst sehen, ob das alles überhaupt so gehen würde. Nun passierte lange nichts. B.o.S. Onigiri wurden angefragt, diese zogen sich aber aus der Veranstaltung bald wieder zurück. Einer der Veranstalter fragte seine Freunde, ob sie Djs am Ball sein wollten. Ob je Livemusik geplant war, entzieht sich unserer Information. Anfang August wurden dann Einige unruhig. Es gab weder eine Webseite des Cosplayballs, noch Informationen über den Vorverkauf. Einzig eine nicht in die Organisation eingebundene Person machte Werbung auf Facebook. Das wurde ihr zum Verhängnis, da die Organisatorin die den Text ursprünglich erstellt hat, schwehr mit der Rechtschreibung auf Kriegsfuß stand. Und die Unschuldige ( Yuu Burikko) kam ab da zum Handkuss. Wegen ihrer guten Handlung. Sie war die Einzige die eigentlich da schon mitdachte. Danke Yuu!!

Nun fragten Anfang August Einzelne, dann immer mehr beim Rathauskeller an. Gebetsmühlenartig war die Antwort: „Es findet kein Cosplayball bei uns statt, wir werden auch keinen zulassen, und der Termin wird nicht vergeben.“

Beim Nachhaken teilte man uns mit, das es nie etwas Vertragliches gab, nur eine wage mündliche Anfrage (wäre es möglich könnten wir.....) Der Ball hatte keine Location mehr. Die Veranstalter gingen auf Suche, und fanden das Schloß Neugebäude. Weitab vom Zentrum. Was an sich nicht schlecht wäre, könne man um etwa den selben Preis nicht auch die Burg Perchtoldsdorf bekommen, die weit festlicher gewesen wäre, aber genauso Abseits. Doch das ist nur eine persönliche Meinung von mir. Nun verstrich der erste Termin mit dem Schlossherren, Keiner kam. Dabei stand bereits alles auf Messers Schneide. Wie drückte sie aus, sie hatte keine Zeit weil sie ist „Arbeitstätig“

Nun setzte ich mich persönlich mit dem „Schlossherren“ in Verbindung. Er war ja von der Idee des Cosplayballs eigentlich begeistert. Er war nur verwundert, dass die Organisatorin bereits mit den fertigen Plakat zur Vorbesprechung kam, und bereits im Internet Werbung gemacht wurde, und das ohne eigentlichen Vertrag. Da man es verabsäumt hatte, vom Londoner Ball Fotos zu zeigen, vor allem die Richtigen, mit lange Kleider, googelte der „Schlossherr“ im Internet über Cosplay. Da fand er natürlich Miniminirock bekleidete Cosplayerinnen usw. Da kam dann logisch seine Rechnung.„Sexyfreizügig bekleidete junge hübsche Mädchen + betrunkene Burschen = gleich „RIESENÄRGER“. Also mussten mehr Sicherheitsleute her. Die Kosten stiegen unnötig. Nun kam der nächste Termin. Auch den verschwitzten die Organisatoren. Darauf folgte das Schreiben vom Schloss „Es wird kein Cosplayball in diesem Jahr auf Schloss Neugebäude geben. Stunden später kamen sie doch, und der Vertrag wurde doch noch unterschrieben. Inzwischen war die Kritik an der schlechten Organisation sehr laut geworden. Statt sich zu entschuldigen, wurde die Schuld an den Problemen den „potenziellen Besuchern“ zugeordnet. Cosplay Austria hat dagegen offen Protest eingelegt.

Im Hintergrund boten wir aber unsere Hilfe an. Leider bekamen wir keine Antwort, und obwohl meine Tochter durch die U16 Verbotsregel schon sicher nicht kommen konnte, wollten wir, dass der Ball trotzdem ein Erfolg wird. Rufus-Shinra und ich schrieben einander, weil wir beide trotz unserer kritischen Einstellungen, den Ball helfen wollten. Wir unternahmen alles, um das größte Manko der Organisation zu beheben, ihre Informationspolitik. So leiteten wir jede Informationen an die potenziellen Besucher schnell weiter, halfen bei der Ticketsuche, usw. Nach dem öffentlichen Schreiben über die Absage von B.O.S Onigiri zweifelten langsam viele daran, dass es überhaupt ein Programm gibt. Yuki unsere Redakteurin und ich fragten nun alle noch im Programm verbliebenen Akteure an, ob sie kommen. Alle sagten zu, wir schrieben es. Damit haben wir den Gerüchten über weitere Absagen Einhalt geboten. 

Nun kam der Tag des Balles. Die Gäste kamen, und waren erstaunt. Eine der Besucherinnen meinte: „Als ich reinkam war ich nichtmal sicher ob ich da richtig bin.. sah irgendwie nach Keller, nach Heurigenfestl aus. „

Weiters meinte sie: Soo ich muss sagen... Eine Katastrophe.
Man kam rein, und wusste erstmals nicht was man tun sollte. Die Dekoration war für einen Ball unter jeder Kritik. Es gab ein paar Heurigenbänke mit Serviettendeko drauf. Eine Kleine Tasse Chips, die von niemanden aufgefüllt wurde.Dauernd liefen Leute herum und wollten irgendwas... Lose verkaufen, einem wurde gesagt das irgendwann in irgendeinem anderen Saal die Eröffnung stattfindet........... Ich kam nach 17 Uhr, und es war schon sehr chaotisch und recht leer. Ich hätte eigentlich einen Andrang erwartet“

Ein weiterer Besucher meinte:“Musik: Ehrlich... was hatte das mit Ball zu tun? Vielleicht bin ich zu alt, aber ich hab mir anderes erwartet... Ein paar aktuelle Sachen schön und gut, dann stundenlang nur Anime-Dance Zeug“

Was wiederum von einem weiteren Besucher bestätigt wurde. Er meinte: „LANGWEILIG!!!!!!
Keine Stimmung, schlechte Musikuswahl, alle sind wie zu Salzsäulen erstarrt herumgestanden, kalt.

Ich finde es traurig, wenn einer der wenigen positiven Kommentare so beginnt: „ Alsoooooooooooooo Es war SAUGEIL! ;)
Dennoch hab ich paar Sachen zu Kritisieren........“

 

„Viele Preise blieben liegen, da die Besucher es vorzogen „zeitiger Schlafen zu gehen“ und auf die Tombola verzichteten. Allgemein wurde das Programm als praktisch nicht vorhanden beschrieben.

Dabei war Aquamarin mit seiner Playbackshow noch ein Highlight. Das Beste waren dann die Cosplayer selbst, die sich mit ihren Kostümen durchwegs selbst übertroffen haben, und alleine dadurch die Stimmung gehoben haben. Nun gut. Es kann schon einiges schiefgehen. Aber leider war die Aussage von Rufus-Shinra für viele Besucher symptomatisch: „Also großes Sorry, aber darf ich meine 19 Euro zurück verlangen?“

(Quellen: http://animexx.onlinewelten.com/forum/kat1_21/thread_278886/8/

http://www.facebook.com/event.php?eid=156947664356597    )

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